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Institut für Lebensmittelhygiene, Zentrum für Veterinary Public Health

Unsere Einrichtung zeichnet für die theoretische und praktische Ausbildung (Lehre) von Studierenden der Veterinärmedizin nach TAppV sowie von Tierärztinnen und Tierärzten (Fort- und Weiterbildung) für die Fachgebiete Lebensmittel-, Fleisch-und Milchhygiene verantwortlich.

Zielstellung unserer Forschung ist die Sicherung eines hohen Verbraucherschutzniveaus. Neben erregerbasierten Grundlagenforschung, hat unser Institut ein mikrobiologisch-technologisch orientiertes Forschungsprofil. Insbesondere werden klassische und neue Herstellungstechnologien geprüft, um Risiken durch Lebensmittel übertragbare Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Parasiten) sowie verderbnisauslösende Mikroorganismen in Lebensmitteln zu minimieren.

Für Forschungszwecke und die Untersuchungen von Gegen- und Eigenkontrollproben lebensmittelverarbeitender Betriebe (Dienstleistung) stehen sowohl mikrobiologische, als auch molekularbiologische und chemische Labore zur Verfügung. Ausgewählte Leistungen sind von der DAkkS nach DIN EN ISO / IEC 17025:2005 akkreditiert. Zusätzlich gibt es eine nach EU-Recht zugelassene Wurstmanufaktur.

 

Prof. Dr. P.G. Braun (Institutsdirektorin)

 


Neuigkeiten aus dem Institut:

  • Einladung zum Mini-Symposium "Plant proteins in human and animal nutrition" am 13.06.2017 [link]
  • Institut für Lebensmittelhygiene mit Plasmaprojekt  auf 24. Innovationstag Mittelstand des BMWi am 18.5.2017

„Plasmabehandlung von Eischalen“- das erfolgreich abgeschlossene Gemeinschaftsprojekt (ATB Potsdam – Frau Fröhling, INP Greifswald - Herr Ehlbeck, Univ. Leipzig - Prof. P.G. Braun, C. Wiacek) wurde vom Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) ausgewählt, seine Ergebnisse den Besuchern zu präsentieren. Bei Plasma handelt es sich um ionisierte Gase, die antimikrobielle Bestandteile enthalten. Da das Waschen von Konsumeier EU-rechtlich nicht gestattet ist, birgt diese, aus der Natur abgeschaute Technologie (99 % unserer Materie ist Plasma) das Potenzial, pathogene Erreger wie Salmonellen auf Eischalen unter Erhalt der Eiqualität zu minimieren eliminieren und erlaubt zudem eine mögliche Ausweitung des Mindesthaltbarkeitsdatums. Das Projekt fand regen Anklang und Kontakte für eine mögliche Umsetzung in Eipackstationen wurden geknüpft.

Dr. Jacobi (EU-Referent des FEI), Dr. Ehlhbeck, Prof. P. G. Braun und C. Wiacek (v.l.n.r.)

Prof. Braun mit AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer (2. v. links), Dr. Volker Häusser (Geschäftsführer FEI) und MinDirig Stefan Schnoor (rechts) am FEI-Stand

Foto : Daniela Kinkel

  • 18. Mai 2017 - Leipziger nutriCARD Team auf Mitteldeutscher Warenbörse

Am 18. Mai 2017 fand die nunmehr 3. Mitteldeutsche Warenbörse [link] in Schkeuditz statt, auf der sich die Ernährungswirtschaft mit insgesamt 150 Unternehmen, der vier Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen, präsentierten.

Das Leipziger nutriCARD Team nutzte die Gelegenheit mit ausgewählten Betrieben ins Gespräch zu kommen, die Popularität von "nutriCARD" voranzutreiben und etwaige Projektideen rund um das Thema Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit zu erörtern.

  • Das Institut für Lebensmittelhygiene auf der agra 2017 [link]

  • Vom 04. bis 07. Mai präsentierte sich das Institut für Lebensmittelhygiene im Rahmen des BMBF-Ernährungsclusters nutriCARD auf der größten Messe für Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in Mitteldeutschland.

  • erfolgreiche Reakkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 im Dezember 2016
  • zusätzliche Akkreditierung von ausgewählten chemischen Untersuchungen, wie z. B. Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate in Milch- und Fleischerzeugnissen
  • Informationen zum BMBF Kompetenzcluster "nutriCARD" unter http://www.nutricard.de/
  • Projektbewilligung: Entwicklung eines Plasmaverfahrens zur Dekontamination von Schneidmessern [link]
  • Impressionen vom Lehr- und Versuchsgarten der Fakultät [Galerie 1] [Galerie 2] [Galerie 3]